gesellschaft ohne spirit
Was, nun, ist jener Wert, den das Werk Neue Form hat, und auf den die Räuber so scharf sind, dass sie eine kriminelle Vereinigung bilden, eine Intrige konzipieren, eine Kampagne starten und durchziehen, die bis zur Ermordung des Urhebers geht?
Es ist etwas vordergründig Unsichtbares, das durch dieses Werk in den Vordergrund geholt und sichtbar gemacht wird, ein geistiges Vermögen mit dem Geist der Kunst, kurz und gut: Spirit.
Nichts — und das wird hier bewiesen — könnte für die Geistlosen wichtiger sein, als alle Welt mit diesem visual, das Geist oder spirit hat, über sich zu betrügen.
Es ist die Identität, die sie nicht haben, die ihnen nicht eignet, die ihnen fehlt. Die geistlose Gesellschaft nimmt dieses visual mit Gewalt, um alle Welt zu beschupppen.
Das kann man mit einem visual machen. Wenn es gut ist, wenn es spirit hat, und damit Schöpfungshöhe, wenn es funktioniert, selbst bis in die letzten Entstellungen — denn den spirit kann niemand kaputt machen. Spirit ist die ultimative Identität der Kulturkreativen, auf der ganzen Welt.
Es ist gegen jedes Gesetz, gegen jeden Anstand, gegen das Universum (nicht zuletzt, da es sich hier um ein Werk der Umsetzung der Universalienrealismen handelt, das sich erfolgreich gegen die archaische Magie wendet, die, und das beweist es, wie eine Muräne aus ihrer Unterwasserhöhle geschossen kommt, um ihren Giftzahn in dieses Werk zu schlagen), gegen den spirit, was sie da tun.
Und so ist es gegen sie selbst.
Der spirit dieses Werkes wird sie bezwingen und sie jetzt, da sie es aufgefressen und verschluckt haben, von innen heraus bearbeiten.
| "(...) Sie protestierten, sie erfanden jene "sittliche Weltordnung", von der sie behaupteten, dass sie von ihnen bewahrt und gerettet werden müsse; sie nannten sich das auserwählte, das Gottesvolk, ohne doch sagen zu können, weshalb sie es seien; sie verdrehten die Werte, suchten ihren Stolz im Widerspruch und spielten einen Heroismus aus, vor dessen hochtrabender und auf Schrauben ruhender Pose die übrige Welt in Gelächter ausbrach. Sie rühmten all ihre Verbrechen als Vorzüge und Tugenden und travestierten damit die Moralität der andern, denen sie sich überlegen fühlten. (...)"HUGO BALL, 1918 |
identität
Ein aufschlussreicher Anschluss an die Identitätsfrage findet sich mit dem letzten Buch des vorletzten Papstes (Johannes Paul Wojtyla), Erinnerung und Identität, das etwa 4 Jahre nach den "Anschlägen" auf das World Trade Center erschien, die die Welt wie kein anderes Ereignis seither verändert haben.
"Das real vorhandene Wertevakuum der westlichen Gesellschaft", so kommentiert etwa Jens Heisterkamp seinerzeit diese Publikation, "um das sich derzeit die verschiedensten Anwärter bemühen (...) will sich (die Kirche) den verunsicherten Zeitgenossen neu präsentieren. Ihre zentrale Botschaft speist sich dabei (wieder einmal) vor allem aus einem tiefen Misstrauen gegenüber dem Wesen des Menschen."
Heisterkamp notiert den Nachdruck, mit dem Johannes Paul wieder auf die "immer schon festgelegten 'Gesetze Gottes'" hinweist, und die Bewegungen in europapolitischen Kreisen, die dem Vatikan nahestehen: Eine "miefige Kanzelautorität" versuche, "die Gunst der Stunde zur Rückeroberung verlorener Pfründe" (zu) nutzen"; es solle "ausgetestet (werden), wie weit sich angesichts der öffentlichen Werte-Verunsicherung das Rad der Geschichte zurückdrehen lässt und ob die Gesellschaft bereit ist, anstelle des drohenden islamischen Fundamentalismus vielleicht lieber einen ihr kulturell vertrauteren setzen zu lassen."
Einige dieser "Tests" gingen nach hinten los, und seit 2005 ist doch reichlich Zeit für die Restauration gewesen, ihre Strategie anzupassen. Wo etwa der italienische Europapolitiker Rocco Buttiglione mit seiner "Schwulen-Schelte im Namen 'göttlicher Gesetze'" einen Beinschuss hingelegt hatte, taktiert der Katholik Zwanziger ein- oder zwei Jahre später in gegenteiliger Richtung und gibt sich als eine Ausgeburt der Toleranz:
Wie schon erwähnt, nehmen ihm allerdings seine jeweiligen Zielgruppen die etwas aufdringlich, oft mehr als plump, gern auch zur Unzeit platzierten und von der PR-Abteilung des DFB lobhudelnd in Szene gesetzten Engagements nicht so recht ab. Die genialische Zusammenfassung des Medienjournalisten Stefan Niggemeier sei hier wiederholt:
"Aber den Respekt, den er sich [mit den von ihm eingeheimsten Ehrungen; Anm.: PH] verdient, verspielt er, wenn er den Eindruck erweckt, dass es ihm garnicht um die Sache geht, sondern darum, sich mit der Sache zu schmücken."
Auf der Suche nach einer neuen, alten Identität ... Was könnte es da Schöneres geben als eine schöne neue deutsche Fahne — die nur noch zerstört zu werden braucht?
deutschland - terrorstaat des mittelmaßes
Deutschland - und ich sage das aufgrund einer fast 40-jährigen Erfahrung als Grafiker (man macht vielleicht nicht in jedem Fall Herausragendes, aber doch immer öfter, wenn man dranbleibt) — ist ein Terrorstaat des Mittelmaßes: Alles, was aus dem üblichen Schema, den Strukturen der Furcht herausragt, wird von den Seilschaften der Reaktion unterschlagen und zu Kleinholz verarbeitet. Standard- und gewohnheitsmäßig.
Zu allem Überfluss hat sich obendrein noch ein Parasitenimperium, das "es begriffen hat", namens Deutsche Kultur-und-Kreativwirtschaft entwickelt, die jenen Seilschaften die Drecksarbeit abnimmt — und den eigenschöpferisch Tätigen unter den Kulturkreativen ihre Werke, ihre Stile, ihre Existenz, dem Land selbst damit das Ferment seiner Zukunft. Jahresumsatz 2004: Über 5 Milliarden Euro.
Der Deutsche kastriert sich in dieser Verrücktheit der Zwangs- und Totalvermarktung seines Geistes selbst — oder er wird kastriert von den Deutschen; in beiden Fällen ist es in einer faschistischen, genauer gesagt klerikalfaschistischen Berechnung, in einer brachialdemagogischen Unart, in einer anerzogenen Verblendung. Der Trick besteht im "Katholischmachen", also im unverschämten bis gewaltsamen Zwangseingemeinden in jenes virtuell zur obersten Direktive geratenen Mittelmaß.
In einem ererbten Unvermögen, nicht ohne eine Führerchimäre auszukommen, sei es nun die mehr als vage aufgefüllte, von den Experten auf dem Gebiet eifersüchtig vor den Laien abgeschirmte Worthülse "Gott", irgendein Kaiser, oder gleich direkt das dazu wunderbar harmonierende und eben gängige Prinzip der Beliebigkeit, ohne nicht, wahlweise, an den Schmerzen der Dummheit zu krepieren.
Alles, was heute wirklich herausragt, wird klandestin niedergeschlagen und auf dem Altar der "Wirtschaft" hingerichtet. "Made in Germany" mag gut sein, living in Germany ist es definitiv nicht. Deutschland ist ein Land der jedweder Kunst und Kreativität auflauernden Neidhammel namens "Das-kann-doch-jeder", heimtückisch, verquast und perfid. Lieblos, herzlos und gemein. Entkerntes Mittelmaß.
Der Deutsche ist historisch durch Furcht so geworden, wie er nun ist. Wer oder was hat ihm diese Furcht beigebracht? Die Kirche oder andere "spirituelle" Instanzen, indem sie ihm jahrhundertelang korrupten Bullshit verzapfte(n)? Auf der einen Seite kompensiert er diese Furcht durch Großmannssucht, auf der anderen Seite erliegt er ihren strukturierten, längst zur Struktur des Landes gewordenen Mustern.
Auch wenn heute kein Platz mehr für diese Furcht auf dem Planeten ist: Die Tragik besteht darin, dass der Deutsche sich persönlich nicht mehr davon und daraus befreien kann.
Geschähe das Wunder doch einmal, so geschieht zwangsläufig, was mit dem deutschen Kunstwerk Neue Form geschah: Ein Fahnen-, Staats- und Parteibetrügerpack wie SachsenFahnen sächselt sich oder arschkriecht "nach oben" (das heisst in dem Fall also lediglich: ins hohl genau darauf wartende Zentrum der Macht) und übt Verrat — die Auslieferung an die alte, gottverdammte, selbstunterdrückende Struktur ist beschlossene Sache.
Natürlich geht die perfide, wettbewerbsbetrügerische und kriminelle Rechnung auf: So gesehen heisst es dann nämlich 82 Millionen gegen Einen. — Dass aus diesen 82 Millionen dabei 82 Millionen sächselnde Sachsen werden, ist die Rache des Schicksals und wird sich erst später erweisen.
Bis dahin deckt der Möchtegern-Psychopath (nicht einmal das ist echt an ihm) Zwanziger mit seinem 6-Millionen-Apparat DFB und dem inneren Kreis der von ihm an die Kandare genommenen DFB-Schmutzjuristen den ganzen Salat. Ad maiori dei gloriam. Und schiebt ihn weiter im Kreis des von ihm beherrschten Gesetzes der Unterdrückung herum ad infinitum.
Die derart weiter entfesselte, durch diesen Fahnenraub illegitim weiter legitimierte Exekutive wird Deutschland das Fürchten schon wieder so lernen, dass sie als Parasit von dieser parasitären Lebensform wird alleine gut leben können.
Man möchte nicht glauben, wie integrativ dies auf alles Geschmeiß wirken kann, obschon es ja schon einmal so war. Schon oft war es so. Eigentlich war es schon immer so und noch nie anders.
In Deutschland.
| " ... Zu spät erriet das übrige Europa, was Luthers Stellungnahme im Kampf zwischen Papst und Kaiser bedeutete. Luther konservierte die Feudalität, indem er geistige Waffen an sie verriet, mit denen sie heute einen der zynischsten Kämpfe führt, die je eine Welt sah. Luther verhinderte ein großes reales Freiheitserlebnis von der Art der englischen und französischen Revolution und trägt so die Schuld, dass es in Deutschland noch heute nicht ein nach aussen wirkendes politisches Gewissen gibt. Luthers eigentliche Schöpfung ist "der Gott der Ordnung, der die Obrigkeit eingesetzt hat"; ist die Heiligung des Staates durch die Christlichkeit der Knechtschaft. Damit verlieh er Regenten und Oberfeuerwerkern das gute Gewissen, machte er Deutschland zum geflissentlich reaktionären Volk, zu Hütern der "sittlichen Weltordnung" aus Gründen der Theokratie, zu Bekämpfern jeglicher Freiheitsregung aus Gründen eines verruchten, scheelsüchtigen "Gottesbefehls". Res publica wurde Polizeistaat, Aufsichtsstaat, dessen Sendung es ist, vom Nordkap bis Bagdad, von Finnland bis Spanien unter Berufung auf Bibel, Jehova und Jesus zu strafen, zu richten und zu henken. Der moralische Liberalismus, den Luther schuf, wurde zur Farce der Freiheit und eine Ermutigung zum Genuss unter staatlichem Protektorat. Doch der Staat um des Staates willen besteht nur aus Verderbnis, sei es Verderben oder Verdorbenheit seiner Bürger ..." HUGO BALL, 1918 |
Dem ist auch heute, noch einmal fast hundert Jahre später, noch genau so. Nichts hat sich daran geändert, noch immer lässt sich — von Demagogen, die wissen, was sie wollen — Deutschland über jene unheilige Theokratie und ihre schwerwiegenden, schwer aufzulösenden, schwerverbrecherischen Mechanismen ins Verderben führen. Wenn jemand nach dem Papst und der Rolle der Kirchenkatholiken fragen sollte: Er ist im Bilde und spielt nach Kräften mit; er versucht einstweilen, die Deutschen wenigstens so weit wieder von ihrer Gewissenspathologie zu kurieren, dass sie für den nächsten Militärstaat taugen. Er führt sie direkt in das Nazi- Lager, und es dürfte sich um reine Kosmetik handeln, wenn ihn die (protestantische) deutsche Bundeskanzlerin (nach lang anhaltenden Protesten der Weltbevölkerung) dabei einmal rügt (wie aus der dafür umgehend verabreichten Schelte ihrer sich "katholisch" sehenden Partei hervorgeht).
Man braucht, um die Deutschen zu infiltrieren und zu verführen, nur eine neue Fahne, die man auf ein altes Schema schiebt, und schon kann es los-, bzw. weitergehen. Wenn diese von Freiheit sprach — umso besser! Die Welt will schließlich betrogen werden, das ist auch eine alte Geschichte. Sie könnte in Deutschland erfunden worden sein.
Die tatsächliche Idee jener Werk- und Projekträuber der progressiven, freien künstlerischen Gestaltung Neue Form, d. h. die von diesem Sauhaufen damit kaschierte, verderbliche Schöpfung, das Werk jener entsetzlichen Kulturverbrecher heute ist die einer "Kommunikationsherrschaft", im Grunde eben wieder ganz genau dasselbe, wie man es hierzulande eigentlich sowohl aus dem finstersten Mittelalter wie aus der in dieser Hinsicht lückenlos anschließenden, genauso inquisitorischen und repressiven Neuzeit bereits nur allzu gut kennen müsste. Aber die Deutschen kennen in aller Regel ihre gerade in geistiger Hinsicht extrem komplexe Vergangenheit eben so gut wie überhaupt nicht. Die Seelenbeamten von Schäubles Gnaden können heute in der Tür stehen und den obrigkeitsdevoten Pflichten- und Gesinnungsausweis verlangen, während ein unter demselben Herrn an Parlament und Verfassung vorbei zentralisierter Militärstaat seine neue Expansion in alten Kaiserstiefeln betreibt. Sein erster Schritt und sein Gründungserlebnis ist die Unterschlagung und Annexion, die Entleerung und Weiterverschiebung der Fahne Neue Form auf ein altes Schema. Es ändert nichts ... Ausser dass die Darstellung der Entsetzung des Rechts aus den Fängen der Gewalt jetzt von der Gewalt — wenn auch illegal und illegitim und zum Betrug — besessen und kontrolliert wird. Am Deutschen ändert sich nichts ... Die Deutschen werden wohl nie wissen, wofür sie sich schämen.
Die Geschichte dieser mit aller Gewalt durchgedrückten Urheberrechtswäsche im Detail:
Selbst(— oder von Schäuble —)ernannte "Kommunikationsherrscher" (eigentlich ein eitler Euphemismus für 'seelische Strippenzieher') à la Dr. Theo Zwanziger (DFB, CDU) und Holger Jung ("Du_bist_Deutschland"- Agentur Jung_von_Matt) plus Komplizen unterschlagen, kidnappen, enteignen und annektieren 2008 Werk und Projekt Neue Form bandenmäßig in einer Scheren-Intrige, münzen es grässlich und gröblich zu ihrer Affendemagogie um — die die Herrschenden und ihre Untertanen gleichermaßen beeindruckt. Ihre bandenkriminell vereinigten juristischen Stäbe verweigern und vereiteln derweil in entsprechend krimineller Manier jede Rechtsposition des legitimen Urhebers. Wer käme gegen diesen terroristischen Moloch an?
Die Gangster versuchen mit all ihrer (All-)Macht über eine Urheberrechtswäsche- Intrige gegen die Veröffentlichungspriorität (!) des Werkes Neue Form, sowie gegen jedes geltende, aber nur mit exorbitanten Summen geltend zu machende, und also von ihnen so simpel wie brutal, so souverän, als seien sie die Souveräne, suspendierte Gesetz, die monopolistische Verfügungsgewalt darüber zu ergaunern, nachdem es von der die Originalauflage (50 Stück) druckenden, elenden sächsischen Fahnenfabrik an sie verraten und verkauft wurde.
So beherrscht man die Herrschenden, und so schreibt man über sie hinweg Geschichte. (Das ist es, was dem Intrigenforscher Peter von Matt — nicht zu verwechseln mit dem Trojanerchef Jean-Remy von Matt bei der Werbeagentur Jung_von_Matt — zufolge der Intrigant immer will: Einfluß nehmen auf die Geschichte; einen Beweis seiner Macht.)
Dass es zwangsläufig ein weiteres Kapitel der deutschen Militär-, und nicht der Zivilgeschichte sein wird, was daraus entsteht, ergibt sich dabei aus dem notwendigen Kontrast zum zu vernichtenden, quasi in eine Konkurrenz mit sich selbst gezwungenen, in seiner befreienden Potenz durch dieses zensorische Aufkommen kurzgeschlossene Originalprojekt. Perverser und zynischer geht es nicht.
Und das ist das typische Deutsche, nicht erst seit 1848, sondern seit 1525, und das ist es, weshalb das Originalprojekt entstand. Denn dieser Ungeist der seither nicht mehr nur regierenden, sondern grassierenden pseudoreligiösen, pseudozivilen, bürgerrechtlich-entrechteten, nach aussen wie nach innen militanten Theokratie ist es, den die reguläre deutsche Fahne Schwarz-rot-gold aufgegriffen hat und seit ihren dubiosen Anfängen dispositiv propagiert. Das Werk Neue Form deaktiviert dieses Dispositiv.
Die diebischen Fälscher verhökern ihre Ware nun an jene, die die Befreiung, die in dem Projekt Neue Form stattfindet, bis in die Grundfesten reizt. Ein blendendes, und in dem Sinn absolut amoralisches Geschäft. Die Ehrungen, die sich die Strippenzieher kredenzen, machen die Sache dann auch erst so richtig schön rund. Fußball ist Zukunft!
| Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche, keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde. NAPOLEON BONAPARTE |
| "(...) Enthusiasmus und Liebe beantworteten sie mit Polizeimaßnahmen und Rüstungsfieber. (...)" HUGO BALL, 1918 |
"(...) Was man die deutsche Mentalität nennt, hat sich berüchtigt gemacht und ist trauriges Zeugnis der Prinzipien- und Herzlosigkeit, des Mangels an Logik und Präzision, vor allem aber an instinktiver Moral. (...)" HUGO BALL, 1918
Sie täuschen und betrügen die Öffentlichkeit mittels einer um jeden Preis erschobenen (und verdrehten), fremden Originalität; denn "deutsch sein heisst originell sein". Und wenn man selbst kein originelles politisches Projekt hat (sondern nur das krasse Gegenteil hiervon, nämlich ein absolut unoriginelles, ausgesprochen reaktionäres), dann rauben sich die Mächtigen eben, was sie unbedingt brauchen, um ihr kreatives Versagen kaschieren und die Öffentlichkeit betrügen zu können — und plötzlich zeigt sich auch ihr klandestines politisches Projekt:
Es ist das zynische, jetzt bewusst und mit allem destruktiven Fleiß unter falscher neuer Flagge implementierte, erneute Aufwärmen der furchtbaren Theokratie (ein Sachverhalt, über den man in der vorliegenden Dokumentation wie eben auch in der heutigen deutschen Wirklichkeit auf Schritt und Tritt stolpert), unter der das Volk hier tausend Jahre gelitten hat, wie Hugo Ball bereits 1918 so lapidar feststellte, und wovon sich kein Mensch hätte träumen lassen, dass die deutsche Wiedervereinigung wieder genau dort mündet:
Das genaue Gegenteil der Absicht des Originals ist es, was die schmutzigen Demagogen mit ihrer schnöde erschlichenen Beute anstellen, es ist die propagandistische Deckung ihres Rückfalls in ein autoritäres Regime. Das Reich des deutschen Schweins — pardon — lässt offensichtlich (wieder) grüßen!
Mit nicht anders als totalitär zu bezeichnendem Aufwand wird indessen dem bescheidenen Rest der kritischen Öffentlichkeit in Deutschland Sand — in Form einer millionenfach vervielfältigten, falschen, und auf einer der beiden Schienen der Doppel- Intrigen- Kampagne 'Heimspiel' von Bitburger und DFB im Namen der so sinn- wie heillosen Spektakelgesellschaft verramschten (dabei nahezu aus aller dann noch möglichen Seriosität herausgesprengten, sprich: im Original unmöglich gemachten) Fahne — in die Augen gestreut: Seht her, wir sind kreativ! Wir sind jung! WIR sind Deutschland! IHR könnt nicht sehen, was wir hinter dieser Fassade an kommender Schande, Leid und Elend für euch zusammenschustern! WIR sind die jungdeutsche Wiedergeburt im 3. Jahrtausend!
WIR sind Deutschland in Europa! — Dabei bedienen sie sich bereits in der brutalen Unterschlagungs- und Entwendungsphase des begehrten Werkes mit all der ihnen zu Gebote stehenden Massivität zur Umsetzung ihrer Intrige solcher Methoden wie Wettbewerbsbetrug, Bedrohung, Nötigung, Verbrechensorganisation, kriminelle Vereinigung.
Um der Sache die Krone aufzusetzen, erhält Zwanziger einen Preis für das Setzen von Zeichen der Toleranz und Integration von dem angeblich gegen (!) Rechtsextremismus auftretenden Verein Gegen Vergessen- Für Demokratie, und Jung erntet das Prädikat Kreativste Agentur für seine nicht-börsennotierte Aktiengesellschaft im Zeichen des Trojanischen Pferdes ... aus den Händen der von Jung_von_Matt selbst dominierten art directors clubs von Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Europa aufgepasst! Die deutsche CDU spielt — zumindest auf dem Schäuble- Flügel — falsch! Der Wolf tritt bereits im Schafspelz auf — lässt sich jedoch als Wolf feiern! Es handelt sich dabei um den bereits nahezu vollkommen entfesselten deutschen Exekutiv- Faschismus! Erinnert euch an die Nazis! Erteilt diesem Deutschland eine Absage! Jetzt!
Das totalitär gesinnte Monopolkartell ist eigentlich ein Milliardenkartell; allein die beiden Anführer, der DFB als der größte und reichste Einzelsportverband der Welt, und die weltweit mit einem Bierausstoß von 4,2 Millionen Hektolitern pro Jahr aktive Bitburger Brauerei Holding bringen das jeder für sich allein auf die Waage. (Dennoch: Wie lautete das Menetekel bei Daniel bzw. beim Gastmahl des Königs Belsazar? "Gezählt, gewogen, und für zu leicht befunden" — moralisch gesehen wiegt ein einziger Mensch mehr als diese beiden größenwahnsinnigen Restaurateure deutscher Gewaltherrschaft.)
Hier geht es um das große Geld (das erst kürzlich erneut bewies, dass es keinen Geist hat) und (trotzdem) um die Monopolposition bei der Weichenstellung zur Zukunft; nicht ein relativ demokratisches, relativ egalitäres System, keine Marktwirtschaft ist es (wie bei dem unterschlagenen und entwendeten Projekt Neue Form), sondern eine Verschärfung der Hierarchie sowie der Unterdrückung, die entfesselte Totalversklavung, ein neuerlicher KZ-Staat, was diese übel gesinnte Wirtschaftsverbrecher- und Demagogenbande um jeden Preis anstrebt — selbst zum Preis des Betruges der ganzen Nation, der ganzen Welt.
Was für ein erbärmliches, kleingeistiges und kriminelles Gesocks doch dem Deutschen seinen Fußball wieder weggenommen hat, es war unter den Nazis genau das gleiche! Hier — im großen deutschen Rahmen — wird zur Befriedigung krankhafter Eitelkeit und Ehrsucht Führung prätendiert mit einem seinem Entwickler und Entwerfer auf das Ekelhafteste aus den Händen gewundenen und gekidnappten, menschenrechtswidrig verdrehten Leitmotiv ... und im nächsten Schieber- Zug Unheil von den dahinter stehenden Machtpolitikern vom Schlage eines Wolfgang Schäuble damit angerichtet.
Das, dieses ganze Verbrecherkartell — und namentlich sein Flaggschiff, der ehemalige Verwaltungsrichter und Glückspielunternehmer Dr. Theo Zwanziger (CDU/ DFB) — ist das niederste, da effizienteste, Geschmeiß des Kontinents. Um es einmal mit dem adäquaten Wortschatz auszudrücken.
| "(...) obwohl Dostojevkij ein Russe war, glaubte er keineswegs an eine mystische deutsche Sendung, die sich irgendwann im Laufe der Jahrhunderte einmal offenbaren werde. Ein anderer aber, der sich sein Leben lang bemüht hatte, den Deutschen Tiefe, Tragik und Sinn zu substituieren, Friedrich Nietzsche, verlor zuletzt die Geduld und rief (in "Ecce homo") aus: "Alle großen Kulturverbrechen von vier Jahrhunderten haben sie auf dem Gewissen!" Und er versuchte nachzuweisen, wie die Deutschen an allen entscheidenden Wendepunkten der europäischen Geschichte aus Feigheit vor der Realität, aus einer bei ihnen Instinkt gewordenen Unwahrhaftigkeit, aus "Idealismus" Europa um die Ernte und den Sinn gebracht hätten. (...)" HUGO BALL, 1918 |