nullum magnum
"Nullum magnum ingenium sine mixtura dementiae fuit" ("Nie hat es einen großen Geist ohne die Beimischung von Wahnsinn gegeben". Aus Senecas De tranquilitate animi, 17,10)
Bei der Europawahl im Juni 2009 werden die Deutschen - mit einer milliardenfach rezipierten "schönen, klugen und großen nationalen Rettungsstrategie" getäuscht über die "Innovationskraft" der europäischen, neu-germanischen Faschisten in einer Zeit des Niedergangs bzw. der vollständigen Kernschmelze des angelsächsischen Finanzsystems (H.-W. Sinn) — wieder einmal die Henker ihrer Besten und ihrer eigenen Freiheit — der Offenheit — wählen. Zum letzten Mal? Es sind diese kleinen, aber entscheidenden, hinterfotzigen Weichenstellungen per Fälschung, mit denen der deutsche Großbetrüger schon immer Geschichte geschrieben hat: Zum Beispiel am Vorabend des Ersten Weltkriegs, als man es verstand, die Deutschen als die Angegriffenen hinzustellen und damit die Zustimmung insbesondere der SPD zum Krieg erlangte (Ullrich, S. 250ff).
Folgt nun heute zwangsläufig das erneute Finale in der Sackgasse, auf deren Verbot der Auflösung der Staat selbst basiert, nachdem die Fahne Neue Form gerade diese Sackgasse in der Definition einer Epoche, in der Propagierung eines evolutionären Prozesses, in der Ermutigung von Alternativen zwar überstiegen gehabt hätte, aber eben mit aller Macht geraubt, depraviert, und zum Volksbetrug verdreht wurde? Ein solches Zeichen wird nicht so rasch wiederkommen, und man sollte sich wirklich fragen, ob erst durch die "Beimischung von Demenz etwas Großes entsteht" — oder ob es nicht vielleicht gar keinen größeren und unverschämteren bullshit gibt, als gerade das mit der feilen Verdrehung von Senacas statement zu behaupten. (Dass die CDU so etwas nur allzu gerne frisst, zeugt von ihrem Geisteszustand, aber nicht dem des deutschen Gedankens an sich).
"Nullum magnum ingenium sine mixtura dementiae fuit"
ethik für korrupte plagiatoren - so wird's gemacht
"(...) 5. Die Ethik [Aus dem Kapitel "Unsere Grundsätze" der Werbeagentur G.V.K. Lüneburg]
Nur wenige Schaltstellen in der Wirtschaft haben eine so hohe Verantwortung gegenüber der Gesellschaft wie wir Kommunikationsberater und -dienstleister. Wir müssen deshalb unsere Sensibilität für Anstand, Ehrlichkeit und Menschlichkeit pflegen. Nicht alles, was erlaubt ist, ist auch vertretbar. Wir sollten den Mut haben, scheinbar überwältigende Konzepte dieser Prüfung zu opfern und auch einmal als Korrektiv bei unseren Kunden zu agieren (...)"
deutschland im zeichen des wettbewerbsbetrugs (II): de tranqulitate animi
Die diebische und betrügerische Plagiatoren- "Gesellschaft für visuelle Kommunikation" wirbt auf ihrer Website gleich eingangs mit einem (ebenso bezeichnenderweise vom Namen seines Autors "befreiten") Zitat Senecas (— siehe linke Spalte).
Dieser "Kompetenzanspruch" der Firma GVK (Gesellschaft für visuelle Kommunikation), über die das von SachsenFahnen verschobene Werk Neue Form an die Fußball-, Getränke- und Polit-Mafia herangetragen, sodann per Jung_von_Matt-Intrige (Jung_von_Matt sind lt. Eigenauskunft die 'strategischen Partner' der GVK) zersetzt, entstellt, entleert und für den (dafür ganz besonders gut schmierenden) Großkunden Bitburger wieder im Rahmen von dessen gemeinsamer Bitburger-/DFB Kampagne 'Heimspiel' (2008) zusammengesetzt wird, illustriert genau jene allgemeine Verrücktheit der reduktionistischen Repräsentations- und Repräsentativ-Zwangsansicht des Geistes, die die Deutschland beherrschende Theokratie hegt — also konkret: die Verrücktheit der deutschen Staatsidee.
Da ist sie, die "große", offenbar unüberwindliche, von der "Unbefragbarkeit Gottes" abgezogene teuflische deutsche "Einheits"-Staatsräson, in die sich der Irrtum mischt, ohne erkannt worden zu sein (bzw. ist es in Wirklichkeit noch schlimmer; denn der Irrtum wird, ganz gut illustriert von jenem Spruch Senecas, hingenommen als der zur "Größe" gehörende Wahn, wird geradezu zur Geschäftsgrundlage einer alldeutschen Schäbigkeit, die nunmehr als "von ganz oben" verordnet betrachtet zu werden hat): Das in Deutschland von seinem auf dem Papier stehenden Souverän — dem "Volk"/der Bevölkerung — laut Fahne bzw. Dispositiv zu suchende und zu respektierende Titularsubjekt, der verborgene, der scheinbar unsichtbare (aber genau als dieses Dispositiv vor aller Augen flatternde), der scheinbar unauffindbare (aber in der ekklesiastischen Dogmatik der deutschen Theokratie zementierte), der scheinbar fehlende (aber von eben jener Wirtschaftsmafia heute "väterlich" nachgespielte, dabei freilich nur auf seinen eigenen, absolut asozialen Vorteil bedachte) Souverän — das MUSS der "große Geist" sein, den es, laut Seneca, noch nie "ohne eine Beimischung von Wahnsinn gegeben" hat ...
Wie sollte es auch anders sein, wenn anders der Deutsche, der sich weigert, eine bestimmte Wahrnehmung als real anzuerkennen — und darin dem Fetischisten gleicht — seinen Geist über den Mittler Michael vom (übrigens alttestamentarischen) "HERRN DER GEISTER" (den als solches noch niemand sah) bezieht?
Fühlt sich der Deutsche deshalb mit seiner Sache derart auf der sicheren Seite — und dann doch wieder nicht?
Jedenfalls, wo die "Beimischung von Wahnsinn" deaktiviert wurde, und die Synapsen durchgeblasen, muss sie — auf Teufel komm 'raus (und mit guten Connections zum niedersächsischen, von der CDU besetzten Landesministerium) — wieder 'rein, und die gelichteten Fugen schnell wieder mit Unkraut zugestopft werden:
Ein Supergeschäft für die von der auf diese Fahnen-Intrige wahnsinnig scharfen Bitburger-Brauerei-Geschäftsleitung bestochene GVK, die auch noch eine Coca-Cola-Connection mit einbringen kann. Für alle Zeiten: WIR sind Deutschland! WIR haben die neue Fahne!
Eine dort beschäftigte Grafikerin, eine gewisse Frau Mack, wird die unerlaubte Entstellung des Werkes Neue Form nach den Vorstellungen von Bitburger und deren Werbeagentur Jung_von_Matt besorgen, wobei auch der DFB ins Spiel kommt, da Bitburger seit knapp 20 Jahren der 'Premiumsponsor der deutschen Fußball-Nationalmanschaft ist. Die Fußball-Europameisterschaft 2008 steht bevor, und man hat keinerlei eigene Idee, wie die zu diesem Anlass allfällige Werbekampagne auszusehen hat.
Über die Verschiebestation Jung_von_Matt | Heidelberg, also der für Bitburger vor Ort zuständigen Filiale des 'strategischen Partners' Jung-von-Matt/Hamburg|basis, wo die großen Intrigen-Könner dieser nicht-börsennotierten Aktiengesellschaft mit ihrem Jahreshonorarumsatz von 560 Millionen Euro sitzen — namentlich die beiden namensgebenden Chefs Holger Jung und Jean-Remy von Matt —, wird die teuflische Räuber- und Betrüger- Doppelkampagne 'Heimspiel' ausheckt.
Die in Millionenauflage — gegen die sofort einsetzenden Proteste des beraubten Urhebers des Originals schmutzjuristisch von der Rechtsabteilung Bitburgers sowie von den Lügen der Agentur Jung_von_Matt Heidelberg und Hamburg abgeschirmt — rücksichtslos in den Weltmarkt gepressten Plagiate Bitburgers und des DFB werden dann — erneut schmutzjuristisch abgeschirmt von den drei Rechtsabteilungen Bitburgers, Jung_von_Matts, sowie nun insbesondere des DFB, das heisst von Theo Zwanziger (Präsident des DFB e. V., sowie Aufsichtsratsvorsitzender der DFB-Wirtschaftsdienste GmbH, die für das Fanartikelgeschäft, also die Nummer mit der "DFB-Deutschlandfahne", verantwortlich ist), der zu diesem Zweck eine hinter den Kulissen agierende und alles schön sondierende sowie zur rechtsmissbräuchlichen Gegenattacke zusammenfassende Extrarechtsanwaltskanzlei bestellt, und seinen Komplizen Dr. Jörg Englisch (Chefjustiziar des DFB e. V. und Geschäftsführer der DFB-Wirtschaftsdienste GmbH) sowie Denni Strich (Marketingleiter des DFB e. V. und Geschäftsführer der DFB-Wirtschaftsdienste GmbH) — von SachsenFahnen gedruckt und geliefert.
Und über SachsenFahnen wird dann der rechtsmissbräuchliche Coup vorgetragen, der dieser gesamten Mafia-Bande die so begehrte, neue Fahnenvorlage schließlich endgültig sichern soll. Um jeden Preis.
So viel Ethik war nie.